


19.01.2008
Erste Erfolge – Preisregen beim Filmfestival Max Ophüls Preis!
„HÖHERE GEWALT“ gewinnt zwei Preise:
PREIS DER SCHÜLERJURY – Bundeszentrale für politische Bildung und Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes
Begründung der Jury:
Die Schülerjury hat sich für einen Film entschieden, der schockiert und der die Meinungen der Jury gespalten hat. Es war erschreckend zu sehen, wie scheinbar harmlose Kleinigkeiten zwischen Jugendlichen eine Eigendynamik entwickeln hin zu extremen Gewaltexzessen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass der Film provokant ist und durch Bilder und Sprache abstoßend wirkt, aber wir sind der Meinung, dass ein solches Thema eine derartige Inszenierung benötigt und gerade dadurch uns auch überzeugt hat. Wie kann es zu einer derartigen Eskalation der Gewalt kommen? Wer hätte wo einschreiten können um es zu verhindern? Wir finden es mutig, dass der Film am Ende die Fragen von Schuld, Verantwortung und Sühne offen lässt. Gerade dies zwingt uns selbst, nach Lösungen zu suchen. Wir finden, dass der Zuschauer durch den Film angeregt wird, auch das eigene Verhalten oder das seines Umfeldes kritisch zu hinterfragen.
BESTE NACHWUCHSDARSTELLERIN – Alice Dwyer
Begründung der Jury:
Sie ist facettenreich und nicht festgelegt. Sie spielt die schrille, extrovertierte und dennoch verletzliche Sik genauso souverän, wie die in einer Gruppe Jugendlicher mit konsequenter Logik zum Vergewaltigungsopfer werdende Maike. Da wirkt nichts aufgesetzt. Die Figuren leben durch ihre Reduzierung auf das Wesentliche und werden dadurch echt. Wirkung wird erzielt durch eine Mimik, die mehr hinter der jeweiligen Figur erahnen lässt, als auf der Oberfläche sichtbar.



01.01.2008
Höhere Gewalt im Wettbewerb auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken
Vorstellungen:
Mittwoch, 16.01.08, 22.30 Uhr, Cinestar 1
Freitag, 18.01.08, 20.00 Uhr, Cinestar 3
Samstag, 19.01.2008, 17.30 Uhr, Filmhaus
Sonntag, 20.01.08, 16.30 Uhr, Cinestar 3 |